Zurück zum §34a Sachkunde Blog
3 Min. Lesezeit

Fragenkatalog & Musterprüfung §34a

Wie der §34a-Fragenkatalog aufgebaut ist, wie die Bewertung funktioniert und wie eine realistische Musterprüfung dir zeigt, ob du bereit bist.

Der schriftliche Teil der §34a-Sachkundeprüfung umfasst bundesweit 82 Multiple-Choice-Fragen aus sieben Themengebieten, für die es maximal 120 Punkte gibt — bestanden hast du ab 60 Punkten, also 50 Prozent. Eine gute Musterprüfung bildet genau dieses Format nach, inklusive Zeitlimit.

Wie der Fragenkatalog aufgebaut ist

Die Fragen verteilen sich auf sieben Themengebiete:

  1. Öffentliche Sicherheit & Gewerberecht
  2. Datenschutzrecht
  3. BGB & Zivilrecht
  4. Strafrecht & Waffenrecht
  5. UVV & Arbeitssicherheit
  6. Soziale Kompetenz
  7. Sicherheitstechnik

Der zugrunde liegende Rahmenplan für die Sachkundeprüfung (§ 7 BewachV i. V. m. Anlage 2) unterteilt einzelne dieser Bereiche noch feiner — je nach Zählweise ist deshalb auch von neun einzelnen Sachgebieten die Rede, etwa wenn Gewerberecht separat von der öffentlichen Sicherheit oder Waffenrecht separat vom übrigen Strafrecht gezählt wird. Inhaltlich ändert das nichts daran, was du lernen musst — nur, wie fein die Themen benannt werden.

Jedes Themengebiet kann in der Prüfung vorkommen — es gibt keine Garantie, dass ein bestimmter Bereich "diesmal nicht dran kommt". Wer ein Thema komplett ausspart, riskiert unnötig Punkte.

Wie die Bewertung funktioniert

Seit dem 1. Juli 2025 gilt bundesweit ein einheitliches Bewertungssystem für den schriftlichen Teil:

  • 82 Fragen, teils mit mehreren richtigen Antwortoptionen.
  • 120 Punkte maximal erreichbar.
  • 60 Punkte (50 %) sind zum Bestehen nötig.
  • Jede richtig markierte Antwortoption bringt einen Punkt — unabhängig davon, ob du auch die übrigen richtigen Optionen der Frage markiert hast.
  • Eine falsch markierte Option zählt nicht, zieht dir aber auch keine Punkte ab. Es gibt kein Punkteabzug für falsche Antworten.

Das bedeutet konkret: Bei einer Frage mit mehreren richtigen Antworten lohnt es sich, jede Option zu markieren, die du für richtig hältst — du verlierst dadurch nichts, kannst aber Teilpunkte sichern.

Warum Übungsfragen mehr bringen als reines Auswendiglernen

Die Formulierungen in der echten Prüfung weichen oft von den Lerntexten ab. Wer nur einen Merksatz auswendig kennt, erkennt die richtige Antwort nicht mehr, sobald sie anders formuliert ist. Übungsfragen mit Erklärung zeigen dir stattdessen, warum eine Antwort richtig ist — dieses Verständnis überträgt sich auch auf ungewohnte Formulierungen. Wie du deine Lernzeit dafür sinnvoll einteilst, beschreiben wir in 5 Lernstrategien, die für die §34a-Prüfung wirklich funktionieren.

So sieht eine gute Musterprüfung aus

Eine Musterprüfung, die dir wirklich sagt, ob du bereit bist, sollte die echten Prüfungsbedingungen so genau wie möglich nachbilden:

  • Gleiche Fragenzahl und Zeitlimit wie die echte Prüfung — bei Prüfmentor 120 Minuten, wie im echten schriftlichen Teil.
  • Fragen aus allen sieben Themengebieten, nicht nur aus deinen Lieblingsthemen.
  • Keine Zwischenlösung einsehbar, damit du das Tempo der echten Prüfung realistisch spürst.
  • Eine Auswertung nach Themengebiet, damit du siehst, welches Thema du vor dem echten Termin noch wiederholen solltest.

Prüfmentor bietet genau das: Übungsfragen mit Erklärung zu jedem Themengebiet, Lernkarten für Definitionen und eine vollständige Prüfungssimulation mit Zeitlimit und Auswertung.

Eine Musterprüfung bringt nur etwas, wenn du sie unter echten Bedingungen absolvierst — mit Zeitlimit, ohne Nachschlagen, ohne Pause.

Was passiert, wenn du durchfällst?

Nichtbestehen ist kein Ausnahmefall und kein Grund, aufzugeben — die Prüfung lässt sich grundsätzlich beliebig oft wiederholen. Zwei Fälle sind zu unterscheiden:

  • Schriftlicher Teil nicht bestanden: Du musst die gesamte Prüfung — schriftlich und mündlich — erneut ablegen.
  • Nur mündlicher Teil nicht bestanden: Innerhalb von zwei Jahren nach bestandenem schriftlichem Teil reicht eine Wiederholung der mündlichen Prüfung allein. Details dazu in Mündliche Prüfung §34a: Ablauf & Beispielfragen.

Für eine Wiederholung fällt in der Regel erneut eine Prüfungsgebühr an, die deine IHK festlegt.

Häufige Fragen zum §34a-Fragenkatalog

Wie viele Fragen hat die schriftliche §34a-Prüfung? 82 Fragen, für die maximal 120 Punkte erreichbar sind.

Wie viele Punkte braucht man zum Bestehen? 60 Punkte, also 50 Prozent der maximal erreichbaren 120 Punkte.

Gibt es Punktabzug für falsche Antworten? Nein. Falsch markierte Antwortoptionen zählen einfach nicht, ziehen aber keine Punkte ab.

Aus wie vielen Themengebieten stammen die Fragen? Aus sieben Themengebieten (je nach Zählweise des Rahmenplans auch als neun einzelne Sachgebiete bezeichnet) — jedes davon kann geprüft werden.

Was passiert, wenn ich die schriftliche Prüfung nicht bestehe? Du musst die gesamte Prüfung erneut ablegen, inklusive mündlichem Teil.


Stand: September 2026, auf Basis des seit 1. Juli 2025 bundesweit geltenden Bewertungssystems. Details können sich ändern — maßgeblich ist immer die Prüfungsordnung deiner zuständigen IHK. Prüfmentor ist eine unabhängige Lernplattform ohne offizielle IHK-Partnerschaft; eine bestimmte Note oder das Bestehen der Prüfung können wir nicht garantieren.

Starte deine vollständige Vorbereitung mit Übungsfragen zu allen sieben Themengebieten und einer realistischen Prüfungssimulation: Jetzt bei Prüfmentor loslegen.